HaLT


Für wen?

HaLT ist ein Frühinterventionsprojekt für Kinder und Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum sowie deren Angehörige.


Kosten

Die Teilnahme am Programm ist kostenlos.


Links

Programmbeschreibung

Das Berliner Alkoholpräventions-Projekt „HaLT“ ist 2008 aus dem Bundesmodellprojekt „HaLT - Hart am Limit“ hervorgegangen. Es besteht aus zwei unterschiedlichen Bausteinen, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken.
Im reaktiven Projektbaustein werden Jugendliche nach einer stationär behandelten Alkoholvergiftung im Rahmen eines so genannten „Brückengesprächs“ angesprochen. Dies geschieht meist noch im Krankenhaus. Interessierte Jugendliche oder Eltern können sich aber auch selbst an den Projektstandorten melden.
Hauptziel ist, neben der Vermittlung von Informationen zur Substanzwirkung, die Sensibilisierung der Jugendlichen für das eigene Risikoverhalten und den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Gegebenenfalls wird eine Vermittlung in weitergehende Hilfen angeboten.
Neben den Brückengesprächen vor Ort besteht zusätzlich die Möglichkeit, weitere Gespräche mit dem „HaLT“-Team in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen eines Gruppenangebots („Risikocheck“) können die Jugendlichen sich mit dem eigenen Risikoverhalten auseinandersetzen. Neben dem Austausch in der Gruppe sind auch erlebnispädagogische Maßnahmen wie z. B. Klettern Teil dieses Angebots. Dieser Projektbaustein wird in Berlin vom Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. und der Stiftung SPI umgesetzt.

Ergänzend zu diesem Ansatz im Bereich der indizierten Prävention steht eine kommunal verankerte Präventionsstrategie mit dem Ziel, Alkoholexzesse und schädlichen Alkoholkonsum im Vorfeld zu verhindern. Schlüsselbegriffe für diesen proaktiven Projektbaustein sind Verantwortung und Vorbildverhalten von Erwachsenen im Umgang mit Alkohol, die konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes bei Festen, in der Gastronomie und im Einzelhandel sowie eine breite Sensibilisierung der Bevölkerung. Dieser Projektbaustein wird in Berlin von der Fachstelle für Suchtprävention umgesetzt. 

 

Kontakt


Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Chausseestraße 128/129
10115 Berlin
Tel. 030-29352615
Gemeinschaftsprojekt des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. & der Stiftung SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin
Große Hamburger Str. 18
10115 Berlin

Weitere Programme bei problematischem Alkoholkonsum:
Programme bei problematischem Cannabiskonsum:
Trainingskurse für Multiplikatoren: